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Rieser Nachrichten 10.05.2010

Nördlingen Bereits 1973 gegründet, erfreut sich der Maibaumwettbewerb der Rieser Nachrichten und der Ankerbrauerei Nördlingen auch im 37. Jahr seines Bestehens großer Beliebtheit. Das zeigte sich auch wieder am vergangenen Wochenende, als traditionell zum Auftakt des Stabenfestes das Festzelt Papert auf der Kaiserwiese nicht nur voll besetzt war, sondern die meist jungen Leute, wie gewohnt gute Stimmung verbreiteten.
Einen großen Anteil dazu trugen wie in den vergangenen Jahren, auch heuer wieder "die Vagabunden" bei, die gegen 19 Uhr ihr Showprogramm eröffneten und bald die ersten tanzenden Fans auf die Bänke brachten.


Bürgermeister schlägt sich wacker

Den offiziellen Bieranstich nahm in diesem Jahr erstmals und kurzfristig für zweiten Bürgermeister Helmut Guckert, Nördlingens dritter Bürgermeister Richard Gerstenmeyer vor. Und der schlug sich wacker und nur dreimal zu. Dann lief nämlich bereits der Gerstensaft, ohne einen Spritzer in die bereitstehenden Maßkrüge.

Das süffige Festbier hatte wieder Braumeister Georg Fischer in der Nördlinger Ankerbrauerei mit kräftigen 13,9 Prozent Stammwürze angesetzt. Die liegen an der Obergrenze für Festbier, denn dieses sollte zwischen 13 und 14 Prozent haben, so Fischer. Schließlich kam wieder ein dunkles Bier mit 5,8 Prozent Alkohol heraus.

Klar, dass auch heuer wieder 100 Krüge Freibier, die mit viel Schaum aus dem 50-Liter-Fass gezapft wurden, unter den Besuchern rasenden Absatz fanden.

Dann hieß es "Bühne frei" für den Geschäftsführer der Ankerbrauerei, Florian Koch, RN-Heimatverleger Christoph Eigenrauch und die Jury. Diese hatte diesmal aus RN-Heimatverleger Martin Eigenrauch, Klaus Kopp (Vorjahressieger Forheim), Andreas Stangel (Vorjahressieger Herkheim) sowie den ausgelosten Markus Arnold (Kösingen) und Thomas Mayershofer (Bissingen) bestanden.

Hunderte von Kilometern durchs Ries

Sie hatten am 1. Mai wieder die Tour von mehreren hundert Kilometern durchs Ries und angrenzenden fränkischen und württembergischen Gegenden gemacht. Als zwei ihrer Nachfolger wurden für den kommenden Wettbewerb Vertreter aus Kirchheim und Ziwsingen ausgewählt.

Abwechselnd verkündeten sie nun beim wichtigsten Teil des Abends, nacheinander die bestplatziertesten Bäume. Nicht nur aus dem Ries waren Teilnehmer dabei, auch bis aus Wolferstadt, Bissingen, Kirchheim, Kösingen, Walxheim, Frankenhofen, Hüssingen, Wössingen, Trendel oder Fronhofen kamen sie. Auch Mitglieder des Nördlinger Juze hatten wieder einen Baum aufgestellt, dieser aber wohl nicht alle vorgegebene Aufgaben erfüllt und nur 125 Punkte erreicht. Alle weiteren Platzierungen siehe unseren Infokasten.

48 Fichten und 16 Birken

Insgesamt 48 Fichten und 16 Birken waren letztlich in die Entscheidung gekommen, nur außer Konkurrenz durfte wie gewohnt der Vorjahressieger mitmachen. Das ließ die Forheimer cool, hatten sie den Wettbewerb doch schon elfmal und im vergangenen Jahr mit guten 589 Punkten gewonnen.

Jubel über gute Platzierungen

Auch heuer gab es wieder etliche Teams, die im Zelt über ihre guten Platzierungen ausgelassen jubelten. So zeigte beispielsweise der Jugendtreff Ebermergen, dessen Mädchen stilvoll im Dirndl erschienen waren, dass man sich auch über einen 10. Platz so richtig freuen kann. Je mehr es zur Entscheidung ging, stiegen Spannung und Stimmung. Richtig laut wurde es bei den drei Erstplatzierten, wobei zunächst zwei Ex-Sieger an die Reihe kamen. Nach dem vergangenen zweiten Rang, heuer Dritter wurden die Maibaumfreunde Baldingen und Zweiter die aus Nähermemmingen, der Gewinner von 2008.

Wer zuletzt jubelt ...

Letztlich durften heuer erstmals die Balgheimer am meisten jubeln, denn deren Maibaumfreunde hatten nach Meinung der Jury diesmal den schönsten Baum im Wettbewerb. Außerdem fand er mitten im renovierten Dorfzentrum "Vogelbauerhof" auch eine tolle Umgebung. Immerhin waren die Balgheimer von Rang 12 (2007) die vergangenen Jahre jeweils auf Rang drei durchgestartet und hatten nun den großen Coup gelandet.

Schlesierstraße gewinnt bei den Birken

Bei den Birken gewann nach Herkheim und den Gipfelstürmern Mönchsdeggingen, die sich heuer an eine Fichte wagten und damit auf Rang 15 kamen, diesmal die "Schlesier Straße". Bereits in den Jahren zuvor waren die Nördlinger öfters auf dem "Treppchen" gelandet. Diesmal erreichten sie mit großem Vorsprung vor Thalheim 438 Punkte.

Auch 2011 gibt es wieder einen Wettbewerb

Mitorganisator Florian Koch, schloss mit den Worten, dass es auch 2011 einen Maibaum-Wettbewerb geben wird. Dafür wolle man sich wieder rechtzeitig mit der Jury zusammen setzten und Kriterien überarbeiten, um die Teilnehmerzahlen wieder steigern zu können.