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Rieser Nachrichten, 12.05.2014

Wieder einmal ein Highlight im Nördlinger Veranstaltungskalender war erneut die Maibaumprämiierung im Papert-Stabenfestzelt auf der Kaiserwiese. Dabei gab es wie gewohnt bei dieser Veranstaltung zunächst spürbare Spannung, dann ausgelassene Stimmung vor allem natürlich beim Sieger Balgheim, nachdem am Abend feststand, wer diesmal am besten bewertet worden war.

Der Baum aus Balgheim war es dann nach 2010 zum zweiten Male, der gewann. Dieser steht aber auch wirklich schön im Hof des dortigen Gemeindezentrums (siehe unser Foto), zudem hatten die Balgheimer Maibaumfreunde um ihn auch noch eine stilechte Bauernpuppengruppe drapiert. Zwei Wochen hatten sie dafür mächtig gearbeitet, rund 30 zumeist junge Frauen und Männer ihre Freizeit geopfert.

Nun ernteten sie nach spannenden Minuten im vollen Festzelt den Lohn für ihre ehrenamtliche Arbeit: 1049 Punkte hatten ihnen ihre Konkurrenten zugestanden, 54 mehr als dem diesjährigen Zweiten, den Maibaumfreunden Nähermemmingen. Die hatten 2013 äußerst knapp mit 1168 Punkten vor Forheim (1165) gewonnen, Balgheim war da Dritter mit 1134 Zählern.


Bewertung wie im vergangenen Jahr

So bewertet wurde im vergangenen Jahr bei der 40. Auflage zum ersten Male und auch in Zukunft soll dieses System, bei dem sich die Teilnehmer der „Profi-Klasse“ selbst bewerten und der Vereinsklasse, bei der Online abgestimmt werden konnte, getrennt.

Dort gab es heuer 28000 Klicks im Internet; letztlich gewann bei den Fichten das Schulhaus Hüssingen mit 5100 Klicks vor dem besten Teilnehmer aus dem Ries, den Maibaumfreunden Ederheim. Bei den Birken bekam die Feuerwehr Thalheim mit 757 die meisten Klicks.

Leider keine Teilnehmer bei den Profi-Birken

Leider gab es heuer keine Teilnehmer bei den Profi-Birken bedauerte derMaibaum-Sachverständige der Rieser Nachrichten, Anzeigenleiter Heiko Spielvogel, der sich aber auch bei den Fichten, im vergangenen Jahr waren es zwölf, heuer nur noch zehn Teilnehmer, wieder eine Belebung des Feldes wünscht. Ansonsten habe sich die neue Art der Prämiierung bewährt, denn wer bewertet besser, als die, die wissen, wie aufwändig es ist, solch riesige Bäume sehenswert auszustatten, so auch RN-Heimatverleger Christoph Eigenrauch. Beide hatten nach vorbereitender Stimmungsmusik der „Vagabunden“ wieder mit Ankerbräuchef Florian Koch die Siegerehrung vorgenommen, Stadtrat Helmut Beyschlag, wie im vergangenen Jahr ohne Bierverlust den offiziellen Fassanstich vorgenommen. Beide zollten zudem Dank und Anerkennung für die umfangreiche Arbeit der Veranstalter und Teilnehmer.

Die Stimmung steigt

Das erste Fass war wie immer frei und zog darum eine lange Schlange durstiger Jungs vor die Bühne, die nach dem Genuss des süffigen Bieres bald die Stimmung im Zelt steigerten. Aber auch die feiernden Mädchen, viele adrett in Dirndln, tanzten bald auf den Bänken und trugen ihren Teil für die ausgelassene Volksfest-Stimmung bei. Für die teilnehmenden Maibaumgruppen gab es neben Urkunden und dem Wanderpokal wie gewohnt wieder Gutscheine der Ankerbrauerei für ausreichend Liter ihres Gerstensaftes. Mit dessen erneut gutem Aussehen und Geschmack war dann auch wieder Braumeister Georg Fischer zufrieden.

Auch die 41. Auflage war ein Erfolg

So war auch die 41. Auflage des Traditionswettbewerbes der Rieser Nachrichten und der Ankerbrauerei wieder ein Erfolg. Bleibt zu hoffen, dass sich im kommenden wieder mehr Gruppen in den „Profiklassen“ melden, wenngleich damit eben auch die Arbeit des Aufsuchens und Bewerten der Bäume der Kontrahenten verbunden ist. Aber schließlich ist doch spätestens bei der nächsten Prämierung der ganze Stress wieder vergessen.