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Rieser Nachrichten 29.04.2013

Viel Neues in der 40. Auflage des Wettbewerbs der Mission Maibaum


Maibaum-Männer der ersten Stunde: Anker-Brauerei-Geschäftsführer Wolfgang Koch
und RN-Heimatverleger Horst Eigenrauch (rechts Das Bild entstand 1978.)

Nördlingen Als 1974 der damalige RN-Redaktionsleiter Ulrich Ritzel und Anker-Bräu-Geschäftsführer Wolfgang Koch die Maibaum-Tradition mit einem Wettbewerb belebten, dachten sie wohl nicht daran, dass diese Aktion einmal geradezu „Kult“ im Ries werden würde, wie Kreisheimatpfleger Herbert Dettweiler im vergangenen Jahr schmunzelnd urteilte. Heuer findet die 40. Ausgabe des fröhlichen Wettstreits statt, zu einem großen Teil in unserem Internetangebot. Die Zeit hat sich weitergedreht und den Maibaum in die digitale Ära mitgenommen. Um den ersten Wettbewerb 1974 zu gewinnen musste ein Maibaum eines sein: hoch. Gesucht war nämlich das in Metern gemessen längste Exemplar und weil man zur Ermittlung dieses Wertes den Maibaum natürlich nicht noch einmal umlegen wollte, kam das Vermessungsamt ins Spiel. Per Theodolith wurde die Höhe der ersten 17 teilnehmenden Bäume vermessen und aus Seglohe kamen die ersten Gewinner. Zwei Jahre lang ging es um die schiere Höhe, dann wurden die differenzierten Kriterien erarbeitet, nach denen in den kommenden Jahren die Schönheit des Maibaums eingeordnet werden konnte. Einbezogen waren in diese Ermittlungen etwa die Mitglieder der frisch gegründeten Maibaumvereine und auch Heimatpfleger Herbert Dettweiler. Im Laufe der Zeit brachten die Rieser Maibaumfreunde neue Ideen und Erfahrungen ein, die sich dann in Veränderungen der Bewertungskriterien niederschlugen.

Der Wettbewerb wurde zur Erfolgsgeschichte. Die Besucherzahl der Maibaum-Abschlussveranstaltungen am Stabensamstag wuchs so sehr an, dass die Ankerhalle auf der Kaiserwiese zu klein wurde und man in das große Festzelt von Sonyboy Papert wechselte. Heuer nun werden erstmals die Maibäume in drei Klassen bewertet, wobei jeder Baum nur in jeweils einer Klasse angemeldet werden kann. Die Profi-Klasse: Hier bewerten die Teilnehmer sich gegenseitig. Am 1. Mai zwischen 10 und 17 Uhr findet die Begutachtung statt. Der Bewertungsbogen wird vor Ort quittiert. Dafür gibt es eigene Stempelkarten. Gewonnen hat dann der Maibaum mit dem höchsten Durchschnittswert. Die Vereins-Klasse: Hier wird heuer zum ersten Mal auf eine Jury verzichtet. Die teilnehmenden Bäume werden ausschließlich Online bewertet, also via Internet. Ein Bild des zu bewertenden Baumes soll am 1. Mai bis spätestens 23.59 Uhr an die Rieser Nachrichten gesandt werden, per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Online-Bewertung beginnt dann am 2. Mai um 12 Uhr und endet am 3. Mai um 12 Uhr.

Die Privat-Klasse: Auch das ist ein reiner Online-Wettbewerb und es kann jeder daran teilnehmen. Dabei wird nicht zwischen Birken und Fichten unterschieden. Ansonsten läuft es wie in der Vereinsklasse. Um eine Bewertung abzugeben, muss man lediglich die Maibaum-Website der RN (www.rieser-nachrichten.de/mission-maibaum) aufrufen, die rechtzeitig freigeschaltet wird, und kann dort abstimmen.

Zum Jubiläum hat die Ankerbräu Nördlingen übrigens den Gewinn aufgestockt: Sie stellt über 2500 Liter Bier als Preis zur Verfügung, die wie in den vielen Jahren zuvor auch unter den Siegern aufgeteilt werden. Alle Gewinner werden am Stabensamstag, 4. Mai, wie immer beim großen Maibaumabend im Festzelt auf der Nördlinger Kaiserwiese bekannt gegeben. (RN)