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@Read E-pub õ Visby à Dhanavati war f nf, als ihre Mutter bei Visby von den Klippen sprang Danach brach alles auseinander Die spirituelle Kommune, in der sie gelebt hatten, l ste sich auf, Eglund, der Kopf der Gruppe, wurde wegen Drogenhandels verhaftet Sogar Adrian, der sich stets liebevoll um Dhanavati gek mmert hatte, lie sie allein Jetzt, ber zwanzig Jahre sp ter, will die junge Mathematikerin endlich Klarheit Warum hat ihre Mutter Selbstmord begangen Und wer ist ihr Vater Adrian, der inzwischen mit Annika zusammenlebt Oder der charismatische Guru Bengt Eglund Eine Spurensuche beginnt und nimmt schnell eine bedrohliche Wendung, als sich herausstellt, dass Eglund inzwischen im internationalen Waffen gesch ft t tig ist Zwei Unbekannte heften sich an Dhanavatis Fersen, sie wird beschuldigt, Forschungsgeheimnisse ihres Instituts verraten zu haben Pl tzlich ist niemand mehr auf Dhanavatis Seite, und ihre Suche ger t zur Flucht Visby ist ein Roman dar ber, dass jeder Mensch einen Anker braucht, eine innere Gewissheit, in diese Welt hineinzugeh ren und dar ber, wie verletzlich und manipulierbar uns diese Sehnsucht macht Adrian ist verschwunden und seine Partnerin Annika muss sich eingestehen, dass er sich bereits ein paar Tage vorher merkw rdig benommen hat Das Paar, das an der nordfriesischen K ste lebt, hat eine gemeinsame Tochter Auf den Anruf einer Frau hin, um die er sich in deren Kindheit einmal gek mmert hat, lie Adrian nun alles stehen und liegen Annika gr belt, ob Dhanavati, die Anruferin, vielleicht doch Adrians leibliche Tochter sein k nnte Vertrauen hatte doch beiden immer bedeutet, dass man ei Adrian ist verschwunden und seine Partnerin Annika muss sich eingestehen, dass er sich bereits ein paar Tage vorher merkw rdig benommen hat Das Paar, das an der nordfriesischen K ste lebt, hat eine gemeinsame Tochter Auf den Anruf einer Frau hin, um die er sich in deren Kindheit einmal gek mmert hat, lie Adrian nun alles stehen und liegen Annika gr belt, ob Dhanavati, die Anruferin, vielleicht doch Adrians leibliche Tochter sein k nnte Vertrauen hatte doch beiden immer bedeutet, dass man einander nicht bedr ngt W rde Adrian seine leibliche Tochter zugunsten seiner Pflegetochter im Stich lassen W hrend seines bewegten Lebens hat Adrian vor zwanzig Jahren in einer Bhagwan Kommune auf der Insel Gotland gelebt, gemeinsam mit Dhanavatis Mutter Gisela Politisch war es eine aufregende Zeit der Vater eines der Kommunarden war Weggenosse Olof Palmes Gisela hatte sich zwar gew nscht, dass Adrian sich weiter um Dhana k mmern sollte, falls das einmal n tig sein sollte Doch da sie in Deutschland noch Eltern und einen Bruder hat, bleibt Giselas Wunsch nach ihrem Tod leider nur ein Traum Adrian hat als Pflegevater keine Anspr che auf Dhana Das M dchen w chst bei Onkel und Tante in Westfalen auf und arbeitet inzwischen in D nemark als promovierte Mathematikerin ber die Verbreitung von Seuchen Beruflich steht Dhana gerade vor einem Umbruch Sie realisiert, dass ihre Arbeitsergebnisse f r die biologische Kriegsf hrung einzusetzen sind und dass sich Institutionen f r sie als Mitarbeiterin interessieren, deren Ziele Dhana nicht guthei en kann So machen sich drei Personen auf die Suche Annika sucht Adrian, Dhana will endlich wissen, wer ihr leiblicher Vater ist und Jens Nilsson sucht im Auftrag eines deutschen Forschungsinstituts den Kontakt zu Dhana Jeder von ihnen konstruiert seine pers nliche Wahrheit und setzt sich ganz individuell mit den eigenen Fehleinsch tzungen und Lebensl gen auseinander Angelpunkt der drei Suchbewegungen ist Bengt Eglund, einer von Giselas Mitbewohnern in Visby, der inzwischen in seinem Metier ein m chtiger Mann geworden ist Dass Eglund die Grenze zwischen privaten und gesch ftlichen Angelegenheiten anders festlegt als sie selbst, erkennt Dhana erst, nachdem sie sich in eine gef hrliche Situation man vriert hat.In einer Handlung, die mich streckenweise wie ein Wissenschafts Thriller fesselte, habe ich mich den Figuren in Visby au erordentlich nahe gef hlt Mit Dhana und ihrer Chefin Maria schafft Barbara Slawig mit dem Hintergrund ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit zum Thema Epidemien sehr glaubw rdige Figuren Auch Jens wird kaum einen Leser unber hrt lassen, wenn er in einem schriftlichen Bericht seine Irrwege in dieser komplizierten Geschichte offenlegt Ein gro artiges, lebenskluges Buch, das die Bedeutung fr hkindlicher Bindung und den Konflikt zwischen biologischer und sozialer Elternschaft eindringlicher vermittelt als manch umfangreiches Fachbuch das kann I Es lag am Licht Diesem gleichm igen Licht Es f llte das Zimmer, obwohl die Fenster nach Norden gingen Es f llte jeden Raum, jeden Winkel, es bleichte die N chte und d nnte den Schlaf aus es filterte, was von der Au enwelt zu ihr drang Als schwebte sie in der Mitte eines Ballons, der mit diesem Licht gef llt war, so dass alles, was drau en lag, schemenhaft wurde, zweidimensionale Formen auf der Au enh lle des Ballons I Genau dies fast poetisch anmutenden Beschreibungen von Stimmung u I Es lag am Licht Diesem gleichm igen Licht Es f llte das Zimmer, obwohl die Fenster nach Norden gingen Es f llte jeden Raum, jeden Winkel, es bleichte die N chte und d nnte den Schlaf aus es filterte, was von der Au enwelt zu ihr drang Als schwebte sie in der Mitte eines Ballons, der mit diesem Licht gef llt war, so dass alles, was drau en lag, schemenhaft wurde, zweidimensionale Formen auf der Au enh lle des Ballons I Genau dies fast poetisch anmutenden Beschreibungen von Stimmung und Landschaft habe mich in diesem Buch fasziniert.Trotz der etwas herben aber immer klaren und genauen Ausdrucksweise liest sich das Buch oft wie eine Reisebeschreibung Wobei reisen ja bei den verschiedenen Protagonisten Vorrang und Sinn hat.Womit ich etwas Probleme hatte, waren die Wechsel der erz hlenden Personen, das w re ein gutes Mittel um unterschiedliche Sichtweisen und Erlebnisse deutlicher zu machen, wenn sie entweder chronologisch folgen w rden oder aber datiert w ren.So gab es immer einen kleinen Ruck, bis man wieder wusste, aha, das war fr her oder danach.Dhanavati, die k hle Mathematikerin, die versucht ihre ngste und Panikattacken naturwissenschaftlich in Griff zu bekommen, ist auf der Suche nach ihrem Vater Lang ist es her, zuletzt sah sie ihn als kleine Kind in Visby, einer Stadt auf Gotland, wie er von der Polizei verhaftet wurde.Da ist Annika, die auf ihren Freund und Vater ihrer Tochter blind vertraute und der doch nach merkw rdigen Besuchen auch eine Suche beginnt.Der ganze Roman, der thrillerartige Z ge tr gt und ziemlich spannungsgeladen ist, wird durch wahrheitssuchende Personen gepr gt Am Ende ist nichts wie es schien, fast jeder bleibt entt uscht zur ck und muss einen neuen Platz in seinem Leben finden und einrichten.Nicht alle Handlungen sind nachvollziehbar und Annika kehrt von ihrer Suche nach Adrian eher ern chtert zur ck Brisante Diskussionen k nnten auch entstehen durch den evtl Missbrauch wissenschaftlicher Daten die im Falle eines Krieges zu unabsehbaren Folgen f hren k nnten Das steht zwar im Buch nicht im Vordergrund aber ich k nnte mir vorstellen, dass die Autorin durchaus zum nachdenken anregen wollte.4 Sterne, weil ich das Buch wirklich verschlungen habe Die junge Mathematikerin Dhanavati Reinerts ist auf der Suche nach der Wahrheit Was passierte damals, vor 20 Jahren, wirklich in Visby Warum beging ihre Mutter Suizid Wer ist ihr Vater und wo Und was hat die spirituelle Kommune, in der ihre Mutter lebte, mit all dem zu tun Dhanavatis Suche beginnt und bald ger t sie in eine Welt voll von Drohungen, Waffenhandel und Geheimnissen.Auf Visby von Barbara Slawig war ich schon sehr gespannt Vorweg, ich finde, dass die Bezeichnung Roman , so wie Die junge Mathematikerin Dhanavati Reinerts ist auf der Suche nach der Wahrheit Was passierte damals, vor 20 Jahren, wirklich in Visby Warum beging ihre Mutter Suizid Wer ist ihr Vater und wo Und was hat die spirituelle Kommune, in der ihre Mutter lebte, mit all dem zu tun Dhanavatis Suche beginnt und bald ger t sie in eine Welt voll von Drohungen, Waffenhandel und Geheimnissen.Auf Visby von Barbara Slawig war ich schon sehr gespannt Vorweg, ich finde, dass die Bezeichnung Roman , so wie sie auf der Hardcoverausgabe aufgef hrt wird, weitaus passender als Thriller auf der Taschenbuchausgabe.Aus drei Perspektiven wird die Geschichte erz hlt Annika, Freundin von Adrian, der spurlos verschwindet, weil er Dhanavati, die Tochter seiner Jugendfreundin, treffen will Jens Nilsson, der ebenfalls auf der Suche nach Dhana ist Und Dhanavati.Dabei bekommt man einen kleinen Einblick in das jeweilige Leben und sp rt auch eine gewisse Distanz zu den Personen Ich konnte mit keinem wirklich Sympathie oder Empathie empfinden.Das hat den Lesespa aber keineswegs geschm lert.Slawigs Schreibstil ist fl ssig, bildreich und mitrei end Die Handlung ist flie end und besonders ab der H lfte des Buches nimmt das Tempo enorm zu und endet in atemberaubender Spannung im letzten Drittel Visby kann zudem auch mit interessanten Hintergrundinformationen zu Biowaffen, Lassafieber, Epidemiemodellen und Forschungsarbeit aufwarten.F r mich war es ein atmosph risch gutes, vielschichtiges und teilweise bedr ckendes Buch, das zum Nachdenken anregt und bei mir in Erinnerung bleiben wird.4,5 von 5 Sternen